Viele Bootsbesitzer und Hausbootbewohner teilen ihr Leben auf dem Wasser nicht nur mit der Familie, sondern auch mit ihrem Hund, ihrer Katze oder anderen Tieren. Was für Menschen selbstverständlich ist – sauberes Wasser aus dem Bordhahn – wird für Tiere seltener hinterfragt. Dabei reagieren Hunde und Katzen auf bestimmte Wasserinhaltsstoffe empfindlicher als erwachsene Menschen.
Was steckt im Bordwasser – und warum ist das für Tiere relevant?
Wasser aus Hafenanlagen, Binnengewässern oder Tanks kann je nach Herkunft und Standdauer eine Reihe von Belastungen enthalten:
- Keime und Bakterien – Legionellen, Pseudomonaden oder coliforme Bakterien entstehen vor allem in stehenden Systemen bei Wärme. Tiere, die regelmäßig aus dem Bordhahn trinken oder ihren Napf direkt befüllt bekommen, sind dauerhaft exponiert.
- Chlor und Desinfektionsmittel – Hafenwasser ist häufig chloriert. Hunde und Katzen nehmen Chlor über das Trinken auf, können aber auch beim Ablecken des Fells nach dem Kontakt mit chlorhaltigem Wasser belastet werden. Katzen reagieren auf Chlorgeruch oft ablehnend – was dazu führt, dass sie zu wenig trinken.
- Schwermetalle und Leitungsabrieb – In älteren Wassersystemen an Bord können Blei-, Kupfer- oder Zinkrückstände aus Armaturen und Leitungen ins Wasser gelangen. Besonders Katzen sind empfindlich gegenüber Kupfer; eine chronische Belastung kann die Leber schädigen.
- Nitrate – In belasteten Binnengewässern erhöhte Nitratwerte sind für Tiere ähnlich problematisch wie für Kleinkinder: bei regelmäßiger Aufnahme gesundheitlich bedenklich.
Besonderheiten nach Tierart
Hunde
Hunde trinken vergleichsweise viel und oft – direkt aus dem Napf, aber auch aus Pfützen, dem Kanal oder dem Hafenbecken. Das Risiko einer akuten Keimbelastung ist dadurch höher als bei Katzen. Schlechte Wasserqualität zeigt sich bei Hunden häufig als Magen-Darm-Problem: Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit. Langfristig können chronische Belastungen durch Schadstoffe Nieren und Leber beeinträchtigen.
Wichtig: Wasser, das für den Menschen gefiltert wird, sollte auch für den Hund verwendet werden – der Napf ist kein Zweitklasse-Abnehmer.
Katzen
Katzen trinken von Natur aus wenig und sind gegenüber Geschmack und Geruch des Wassers sehr wählerisch. Chloriertes oder abgestandenes Bordwasser wird oft verweigert – mit der Folge, dass Katzen an Bord chronisch zu wenig trinken. Das begünstigt Nierenprobleme, die ohnehin zu den häufigsten Erkrankungen älterer Katzen gehören.
Gefiltertes, geruchloses Wasser erhöht die Trinkbereitschaft deutlich. Wer eine Katze an Bord hat, tut ihr mit einem guten Filtersystem einen messbaren Gefallen.
Hygiene am Napf – unterschätzter Faktor
Selbst wenn das Ausgangswasser gut ist, kann der Napf zur Problemquelle werden. Stehende Wassernäpfe auf dem Boot entwickeln bei Wärme schnell einen Biofilm. Kunststoffnäpfe sind dabei anfälliger als Keramik oder Edelstahl.
Empfehlenswert:
- Napf täglich leeren, ausspülen und neu befüllen
- Keine Kunststoffnäpfe, wenn möglich Edelstahl verwenden
- Bei Hitze: Napf öfter auffüllen, nicht nur nachfüllen – stagniertes Wasser bleibt unten
Was wirklich hilft
Ein gutes Bordfiltersystem, das Keime, Chlor, Schwermetalle und Partikel zuverlässig entfernt, löst das Problem an der Quelle – für alle Bordbewohner gleichzeitig. Wer ohnehin gefiltert trinkt, braucht für den Tiernach nicht gesondert nachzudenken: einfach Napf auffüllen, fertig.
Filtersystem für alle an Bord – auch für die mit vier Pfoten
Die Varuna-Systeme versorgen das gesamte Bordsystem mit gefiltertem Wasser – kompakt, wartungsarm und zuverlässig. Für Mensch und Tier.
